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Vereinschronik

 

C H R O N I K  D E R  M Ü N C H N E R  K I N D L  S C H Ü T Z E N

(von Georg Baum)



2 0 1 3 Am 11. Januar findet der erste Schießabend der Münchner Kindl in der Hans-Denzinger-Str. 2 statt. Die Preisverteilung erfolgt am 1. Februar.


2 0 1 2 Im April 2012 eröffnet uns der neue Geschäftsführer, dass die Lebenshilfe-Werkstatt den Mietvertrag mit den Münchner Kindl Schützen nicht verlängern werde. Er räumt uns eine Frist bis zum Jahresende ein, die Lebenshilfe zu verlassen. Nach längerer Suche gelingt es 1. SM Georg Baum, für den Verein eine neue Bleibe zu finden. Die Schwaiger-Schützen, ein Traditionsverein in Milbertshofen, sind bereit, uns in ihrer schönen Schießanlage in der Gebrüder-Apfelbeck-Halle in der Hans-Denzinger-Str. 2 aufzunehmen.



2 0 0 7 Am 11. November findet das 50jährige Jubiläum unseres Vereines statt, verbunden mit dem "Drei-Gesellschaftsschießen".

Der Verfasser der Chronik hat sich bemüht, die wichtigsten Ereignisse des Vereins darzubringen. Er bittet um Verständnis, wenn Einiges vermisst werden sollte, doch die Vielzahl der Veranstaltungen, die unserer Verein durchgeführt oder daran teilgenommen hat, würden den Rahmen der Chronik sprengen. 

Zum Schluss zitiert er einen Beitrag der Bayerischen Schützenzeitung zu unserer Vereinsgründung:

Die Schützengesellschaft Münchner Kindl Schützen hat sich hauptsächlich zum Ziel gesetzt, junge Schützen zu werben, zu fördern und mit dem Schießsport vertraut zu machen und einen edlen Sport zu treiben.

Dieser Wahlspruch begleitete den Verein bis jetzt. Nur über die Jugend kann eine gesunde und sportliche Gemeinschaft wachsen.



2 0 0 5 Am 15. April war der Beginn des Schießstandumbaus in der Lebenshilfe-Werkstatt unter der Führung der Schützengesellschaft "Isar Falken". Unser Verein hat hierbei ebenfalls tatkräftig ihren Beitrag geleistet. Am 8. Juli war dann der erste Schießtag nach dem Umbau. 

Am 1. Juli fand eine Fusion unser Sektion München-Altstadt mit der Sektion München-Neuhausen statt. Der neue Name war dann "Gau-Neuhausen-Altstadt". Unser Verein ist diesen neuen Gau eingegliedert worden.



1 9 9 9 Am 9. Juli fand unser letzter Schießabend im Pschorr-Keller statt. Vorausgegangen war eine Beschwerde beim Wirt über Brezen, die uns in einem Körbchen gebracht wurden und vollkommen nass und verschwitzt waren. Statt dass sich der Wirt für die schlechte Qualität der Brezen entschuldigte, rastete dieser aus und verhängte über den Beschwerdeführer sowie einen weiteren Schützen Lokalverbot. Daraufhin einigte sich die Vorstandschaft, das Schießlokal sofort zu verlassen. Nach Rücksprache mit unserem Ehrenmitglied Rüdiger Suchert, Direktor der Lebenshilfe-Werkstätte, verlegten wir den Schießbetrieb in die Lebenshilfe.



1 9 8 9 Am 12. April war wieder ein Wendepunkt in der Vereinsgeschichte. Bei der Jahreshauptversammlung legte unser 1. Schriftführer Paul Schwarz nach über 30jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Er wurde mit einer Porträtscheibe geehrt.

Eine weitere Überraschung brachten die Neuwahlen. Nach 18jähriger Tätigkeit wurde Georg Baum als 1. Schützenmeister abgelöst. So wurden Helmut Schöps und Gerd Jüngst zum 1. und 2. Schützenmeister gewählt. Die bisherigen Schützenmeister gratulierten der neuen Vorstandschaft.

Bei seiner ersten Ausschusssitzung gab der neue Schützenmeister Helmut Schöps folgende Maxime aus, um für die Mitglieder das Vereinsleben attraktiver und für den Verein lukrativer zu machen:

Höhere Einnahmen durch besseren Besuch - Stiftung von TOP-Preisen - Attraktivität durch Veranstaltungen steigern das Niveau

Diese Punkte wurden dann konsequent durchgeführt. Und man kann mit Stolz behaupten, zu den bestgeführtesten Vereinen der Sektion Altstadt zu gehören.



1 9 9 3 Aufkommende Gerüchte ließen vermuten, dass die Schießanlage im Pschorr-Keller nur noch eine begrenzte Zeit bestehen wird. Deshalb machte der 2. Schützenmeister Josef Perseis den Vorschlag, den Schießbetrieb in das Lokal "Zum Fischmüller" in Aubing zu verlegen. Deshalb fand am 18. Oktober in diesem Lokal eine Vorstandssitzung statt, um die Örtlichkeiten kennen zu lernen. Am 4. November hat der Verein zu einem Kirchweih-Essen eingeladen, um danach über einen eventuellen Umzug zu diskutieren und abzustimmen. Bei der Abstimmung wurde ein Wechsel zu diesem Lokal mit 26 zu 10 Stimmen abgelehnt. Aus Verärgerung über dieses Abstimmungsergebnis verließen einige Mitglieder den Verein.

Auf Initiative des 1. Schützenmeisters Helmut Schöps wurde uns von H. H. Pfarrer Schwarzmüller der benachbarte Pfarrsaal von Sankt Heinrich" zur Verfügung gestellt. Seitdem wurden dort viele Weihnachts-, Faschings- und Geburtstagsfeiern abgehalten.

Der Zusammenhalt in unserem Verein wurde immer besser. Um bei Festzügen und dergleichen ein einheitliches Bild abzugeben, kauften sich unsere Schützendamen und ein Teil der männlichen Schützen eine neue Schützentracht.

Die Münchner Kindl Schützen steigerten ihre Schießleistungen enorm. Unsere Jungschützen Nicola Bausewein und Ingo Olczyk brachten es sogar bis zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Die Vereinsmannschaften LG und LP nahmen in der Sektion eine führende Rolle ein.

Besonders zu erwähnen ist auch, dass Alfons Spegele und Brigitte Kranz dem Verein eine elektronische Ringlese- und Teilermessmaschine schenkten. Damit wird die Auswertung ungemein erleichtert.



1 9 8 7 Am 7. und 8. November feierte unsere Gesellschaft wieder im kleinen Saal des Pschorr-Kellers ihr 30jähriges Gründungsfest. Dabei wurde erstmals das Drei-Gesellschafts-Schießen mit den Vereinen Diana Hirschau und der Schützengilde Oedheim durchgeführt.

Nach einiger Zeit einigte man sich, aus finanziellen Gründen dieses Schießen nur mehr alle zwei Jahre auszurichten.



1 9 8 6 Am 17. Februar ist unser Ehrenschützenmeister Willi Baumann nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Unser Schützenmeister Georg Baum regte an, einen Dreistädte-Vergleichskampf mit unseren Schützenfreunden aus Hirschau und Oedheim durchzuführen. Unsere Sportleiter Josef Perseis und Alfons Spegele nahmen diese Idee auf und sondierten das Interesse hierzu bei unseren befreundeten Gesellschaften in Oedheim und Hirschau. Die Schützenmeister und Sportleiter nannten diese Schießen "Drei Gesellschaftsschießen", das im Wechsel jedes Jahr bei einem der drei Vereine stattfinden sollte.

Im Frühjahr machte unser Sportleiter Josef Perseis und unser Jugendleiter Alfons Spegele den Vorschlag, im Mehrzweckraum der Lebenshilfe-Werkstatt eine Übungsstätte für unsere Jugend einzurichten. Der Hausherr Rüdiger Suchert stimmte dem zu. In Eigeninitiative wurden so fünf Stände geschaffen.

Zum 1.000sten Schießabend unseres Vereins wurde ein Zinnpreisschießen veranstaltet.

Am Samstag, den 22. November, konnte H. H. Pfarrer Schwarzmüller die neue Übungsstätte einweihen. In der Folgezeit konnten wir in der Lebenshilfe zahlreiche Feste feiern, welche immer einen großen Anklang fanden. Besonders unsere Jugend unterstützte bei der Ausrichtung dabei den Verein tatkräftig.



1 9 8 5 Zu Ihrer Fahnenweihe am 27. und 28. April haben uns die Oedheimer Schützen eingeladen. Unser Verein hat dabei die Patenschaft übernommen.



1 9 8 2 Durch zwei neue Mitglieder aus Hirschau in der Oberpfalz entstanden Kontakte zur Schützengesellschaft Diana Hirschau. Zur Jubiläumsfeier unseres 25jährigen Bestehens im Pschorr-Keller kamen auch unsere neuen Schützenfreunde aus Hirschau mit ihrem 1. Schützenmeister Johann Drexler. Seitdem fanden immer wieder gegenseitige Besuche statt.



1 9 8 1 Am 24. Februar hat unsere Vereinsjugend eine eigene Jugendordnung angenommen, welche in der Vereinsfassung verankert ist. Damit erhält die Vereinsjugend im überfachlichen Bereich ihre Selbstständigkeit.



1 9 7 1 Auf Grund der näher rückenden Olympiade 1972 in München war es unserem 1. Schützenmeister Willi Baumann nicht mehr möglich, sein Amt auszuführen. Als 2. Landesschützenmeister nahm ihm der Bau der Schiesssportanlage in Garching voll in Anspruch. Nach 13jähriger Tätigkeit legte er sein Amt nieder. Am 6. Juni wurde Georg Baum zum neuen 1. Schützenmeister gewählt. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Willi Baumann das Amt des Ehrenschützenmeisters verliehen.

In den Jahren 1971 und 1972 wechselten die Wirtsleute im Bereiter Anger mehrmals, sodass es für die MKS-Mitglieder keine Freude mehr war, dort ihren Sport auszuüben. Durch Initiative der Rupertus-Schützen konnten wir unseren Schiessbetrieb in das neue Schießzentrum in den "Pschorr-Keller" auf der Theresienhöhe verlegen.



1 9 6 9 Am 22. August fand unser letzter Schiessabend in der Gaststätte "Zur Hopfendolde" statt. Unsere Herbergsleute Emma und Sebastian Bauer setzten sich zur Ruhe. Nach der anschließenden Umgestaltung der Gaststätte war trotz Versprechens der Brauerei kein Platz mehr frei für uns Schützen. Nach intensiver Suche fanden wir in der Gaststätte "Bereiteranger" in der Au eine neue Bleibe. Am 4. November konnten wir wieder unseren Sportbetrieb aufnehmen.



1 9 6 7 Unser 10jähriges Jubiläum wurde bei der Weihnachtsfeier im feierlichen Rahmen begangen.



1 9 6 6 Unser 1. Schützenmeister Willi Baumann wurde am 5. Juni zum zweiten Landesschützenmeister gewählt. Eine große Ehre für unseren Verein.



1 9 6 2 Bei der Weihnachtsfeier konnten wir fünf Mitglieder der ehemaligen Schützengesellschaft "Grünecker Schützen" als Ehrenmitglieder aufnehmen. Von dieser Gesellschaft bekam unsere Gesellschaft eine weitere wertvolle Schützenkette.



1 9 6 1 Den Höhepunkt des bisherigen Vereinslebens stellte die Fahnenweihe dar. So wurde Anfang Mai 13 Tage lang ein Fahnenweih-Festschießen durchgeführt. Dabei kamen 138 Schützen an den Stand. Am Sonntag, den 14. Mai war dann das große Ereignis. Mit einem Festzug ging es durch Schwabing zur Ursulakirche. Nach der Fahnenweihe wurde in einer feierlichen Zeremonie den MKS die Fahne überreicht. Das Fest stand unter dem Protektorat des 2. Münchner Bürgermeisters Georg Brauchle.



1 9 6 0 In diesem Jahr fuhren einige Mitglieder nach Oedheim, der Heimat unseres Schützenbruders Paul Schwarz, um dort ein Preisschießen zu veranstalten. Bei der Preisverteilung am 17. April im Gasthof "Zum Rößle" initiierten die Münchner-Kindl-Schützen die Gründung des Vereins "Schützengilde Oedheim 1960" mit 23 Mitgliedern. Mehrmals besuchten sich beide Vereine gegenseitig.



1 9 5 9 Am 18. September diskutierten unsere Schützendamen, was sie den Verein stiften sollten. Willi Baumann schlug vor, eine zweite Königskette anzuschaffen. Innerhalb von zehn Minuten hatten die Damen soviel Geld gesammelt, dass ein Kauf ermöglicht wurde. Zum Oktoberfest-Schützen- und Trachtenzug stellte die Gesellschaft einen eigenen Festwagen mit dem Vereinssymbol, dem "Münchner-Kindl". Unsere Schützenschwester Brigitte Westermeier hat das Münchner Kindl dargestellt.



1 9 5 8 Der Schießbetrieb sollte eigentlich schon am 1. Januar beginnen, doch der Schießtag fand dann erst am 17. Januar statt. Es haben daran 19 Schützen teilgenommen. Es wurde bekannt, dass im Raum Schwabing noch eine alte Schützen-Königskette von einem früheren Schützenverein existierte. Diese Kette sollte ein neuer Schützenverein erhalten, welcher sich in München-Schwabing niederließ. Dank der Bemühungen unseres Schützenkameraden Klaus Behrens haben wir die wertvolle Schwabinger Königskette anlässlich unserer Weihnachtsfeier bekommen. Erster Schützenkönig wurde Georg Lermer.



1 9 5 7 Aus der ehemaligen Schützengesellschaft "Viktoria" sind zehn Mitglieder ausgetreten mit dem Ziel, baldmöglichst eine neue Gesellschaft zu gründen. So trafen sich 22 Schützen am 12. November 1957 zur Gründungsversammlung im Gasthof "Zum Steinadler", in München - Haidhausen, Steinstrasse 18. Dabei wurde Willi Baumann zum Gründungsvorstand gewählt. Der Geschäftsführer des Bayerischen Sportschützenbundes, Alois Kleingütl, schlug für den neuen Verein den Namen "Münchner-Kindl-Schützen" vor. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Als Schiesslokal wählte man die Gaststätte "Zur Hopfendolde" in München-Schwabing, Feilitzschstrasse 17. Das Lokal wurde vom Gründungsmitglied Sebastian Bauer geleitet.

Aufgrund freundschaftlicher Beziehungen zum 1. Sektionsschützenmeister Michael Förschner und dem 2. Sektionsschützenmeister Max Eckstein entschloss sich die Gesellschaft noch im gleichen Jahr zum Beitritt zur Sektion München-Altstadt.